(Printausgabe vom 10.01.2004)

Anyway: Während der Artikel sich leidlich um Objektivität bemüht (auch wenn wieder das inzwischen für den Spiegel scheinbar verpflichtende “Blogs sind keine Journalistik”-Mantra heruntergebetet wird), kann man wieder ein paar Fehler sehen, die von Offline-Medien nur zu gern gemacht werden:

  • Es finden sich keinerlei Links im Artikel. Schade – So nimmt man dem Leser (zumindest wenn er nicht mit erweiterten Google-Fähigkeiten ausgestattet ist)

  • Vermutlich “weil es hübscher war”, ist von der geschätzen Lyssa ein Screenshot der “Kurzgeschichten”-Sektion gemacht worden, die mit Blogs soviel am Hut hat, wie ’ne Kuh mit Bockspringen.

Davon abgesehen: Die Spreeblick-Vorwürfe sind von Jamba “dementiert” worden? Hm. Man zweifelt.

Alles in allem: Schön zu sehen, das der Ruf der Blogs jetzt in die letzten Printmedien hineinschallt (ganz so Bedeutungslos, wie uns die Spiegelredakteure also gerne hätten, sind wir vielleicht also doch nicht), an der Umsetzung und an dem wirklichen Verständnis für das Phänomen “Blogs” (oder, sagen wir, um gewisse Leute zu befriedigen: “Die” Phänomene “Blogs”) hapert es noch ziemlich…